Standorte im Bereich der Einödsberg-Alpe

V01

tief gelegenes Polygalo-Nardetum am Osthang des Einödsbergs (10,2779°, 47,31964°; 1562 m, Inklination 44°, Exposition 100°) im unteren Bereich des Untersuchungsgebietes nahe der Hütten der Hinteren Alpe gelegen, in einer steilen Fläche, die lückigen Bewuchs aufweist und eine Blaike einschließt. Ehemals schwach von Schafen beweidet, aktuell, d.h. im Untersuchungszeitraum extensiv als Kälberweide genutzt.

V02

Gratstandort am Schmalhorn (10,28921°, 47,32830°; 1875 m, Inklination 12°, Exposition 180°) im nördlichen Teil der Alpe in einer Lägerflur mit hoher Dominanz von Poa supina sowie bultartigen Deschampsia cespitosa - Bereichen. Wie alle untersuchten Gratstandorte ist diese Fläche durch die intensive Schafbeweidung stark verändert worden. Im Untersuchungszeitraum wurde der Standort aufgrund der Nähe zur Solarpumpe und Tränke bei der Schutzhütte relativ intensiv beweidet.

V03

Gratstandort am Schmalhorn (10,28920°, 47,32838°; 1880 m, Inklination 21°, Exposition 210°) wenige Meter oberhalb von V02, mit ähnlichem Bewuchs aber höherer Dominanz von Deschampsia cespitosa. Ehemalige und aktuelle Nutzung wie V02.

V04

Gratnaher Standort am Schmalhorn (10,2887°; 47,32938°; 1885 m, Inklination 29°, Exposition 295°) nördlich von V03 und nahe an X01 gelegen, leicht unterhalb des Grats mit dichtem und teilweise filzigem Bewuchs von Deschampsia cespitosa. Diese Versuchsfläche wurde jährlich einmalig gemäht.

V05

Gratnaher Standort am Schmalhorn (10,28869°; 47,32938°; 1885 m, Inklination 29°, Exposition 295°). Ungemähte und unbeweidete Vergleichsfläche unmittelbar neben V04. Die Flächen V04 und V05 sind von beweideten Flächen umgeben.

V06

Nardetum am Westhang des Schmalhorns (10,28619°; 47,32812°; 1751 m, Inklination 34°, Exposition 255°) oberhalb der Vorderen Einödsberg-Alpe. Durch die Schafbeweidung degradiert und aktuell beweideter Standort.

V07

Nardetum am Westhang des Schmalhorns (10,28661°, 47,32828°; 1776 m, Inklination 35°, Exposition 260°) oberhalb von V06 gelegen und diesem ähnlich. Die Fläche wurde jedes Jahr einmalig gemäht.

V08

Nardetum am Westhang des Schmalhorns (10,28661°, 47,32828°; 1776 m, Inklination 35°, Exposition 260°) unmittelbar nördlich von V07. In den ersten Jahren des Untersuchungszeitraums unbeweidet, ab 2005 teilweise beweidet. 

V09

Unbeweideter Referenzstandort, Aveno-Nardetum am Südwesthang des Spätengundkopfs (10,28501°, 47,31819°; 1809 m, Inklination 38°, Exposition 235°), südlich an die Weide anschließend. Die Fläche wurde während des Untersuchungszeitraumes jährlich einmalig gemäht.

V10

Unbeweideter Referenzstandort, Aveno-Nardetum am Südwesthang des Spätengundkopfs (10,28501°, 47,31819°; 1809 m, Inklination 38°, Exposition 235°), unmittelbar südlich an V09 anschließend. Diese beiden steilen und wärmebegünstigten Standorte wurde von Schafen wenig (oder gar nicht) beweidet und wurden auch aus der aktuellen Beweidung durch Rinder ausgenommen.

V11

Zwergstrauchreiches Nardetum am Westhang (10,28156°, 47,31766°; 1703 m, Inklination 27°, Exposition 250°). Im südlichen Bereich der Alpe am Aufstieg zum Spätengundrücken gelegene, ehemals beweidete und aktuell relativ intensiv beweidete Fläche, nah an einem lockeren Fichtenbestand.

V12

tief gelegene Milchkrautweide (10,27891°, 47,32055°; 1525 m, Inklination 16°, Exposition 320°) im Taleinschnitt zwischen der Hinteren und Vorderen Einödsberg-Alpe. Ehemaliger Lagerplatz, aktuell extensiv beweidet.

V13

tief gelegene Milchkrautweide (10,28014°, 47,32214°; 1535 m ü. NN, Inklination 21°, Exposition 235°) nahe V12, aber neben einem kleinen Bach gelegen und dadurch sehr nass. Ehemalige und aktuelle Nutzung wie V12.

V14

tief gelegenes Nardetum (10,27685°, 47,31714°; 1542 m, Inklination 29°, Exposition 240°) südlich der Hinteren Einödsberg-Alpe, nahe der Waldgrenze. Der Standort weist aufgrund der Exposition hohe Einstrahlsummen auf und ist dadurch und durch die geringe Höhe klimatisch begünstigt. Er wurde ehemals intensiv und auch aktuell v.a. im Frühjahr recht intensiv beweidet.

V15

Unbeweideter Referenzstandort am Westhang des Spätengundrückens (10,28153°, 47,32177°; 1580 m, Inklination 42°, Exposition 230°) in den steilen Hängen eines Bachgrabens südlich an einen Fichtenbestand angrenzend. Vegetation ein Mosaik aus alpinen Kalkrasen und Borstgrasrasen-Arten. Durch die Exposition wärmebegünstigter aber auch feuchter Standort, und aufgrund der Lage ehemals nicht von Schafen beweidet und auch aktuell von der Rinderbeweidung ausgenommen.

V16

Fast vegetationsfreie Blaike am Westhang zwischen Hinterer und Vorderer Einödsberg-Alpe (10,28571°, 47,32255°; 1790 m, Inklination 35°, Exposition 230°), aktuell von der Beweidung ausgenommen.

V17

Weitere unbeweidete Blaike (10,2860°, 47,32264°; 1760 m) in der Nähe von V16. Etwas höhere Bodenbedeckung als V16, aber ebenfalls mit überwiegendem Offenbodenanteil.

V18

Blaike (10,2857°, 47,3225°, 1755 m, Inklination 30°, Exposition 230°) nahe der beiden Blaiken V16 und V17. Die am weitesten geschlossene dieser Flächen.

V19

Straußgrasfläche (10,2809°, 47,32344°, 1560 m, Inklination 5°, Exposition 230°) zwischen vorderer und hinterer Alphütte. Der ehemalige Schafläger ist durch eine starke Wüchsigkeit, vor allem von Süßgräsern, gekennzeichnet. Die Fläche ist extensiv beweidet.

V20

Straußgrasfläche (10,28025°, 47,32342°, 1560 m, Inklination 5°, Exposition 230°) neben V19. Im Gegensatz zu dieser wird die Fläche jährlich 2-3 mal gemäht.

V21

Gratstandort oberhalb (südlich) des Spätengundkopfs (10,289086°, 47,31733°; 1990 m, Inklination <5°, Exposition 350°). Ehemalige Lägerfläche, teils dicht von Poa supina-Rasen oder Deschampsia cespitosa und anderen wüchsigen Arten bewachsen. Während des Untersuchungszeitraums nicht beweidet. Die Fläche X21 ist unmittelbar anschließend und vergleichbar.

V22

Standort mit potenzieller Grünerlensukzession am Nordwesthang des Spätengundrückens (10,2837°, 47,3191°, 1751 m, Inklination 20°, Exposition 300°). Ein Fortschreiten der Sukzession wurde im Gegensatz zum oberhalb liegenden V23 durch die aktuelle Beweidung und Weidepflege (Schwenden) verhindert. Im Frühjahr waren nach der Ausaperung ab 2004 starke Schneeeinwirkungen sichtbar (offener Boden, abgerutschte, planierte Bereiche).

V23

Grünerlensukzession (10,28387°, 47,31864°, 1765 m, Inklination 38°, Exposition 300°) am Aufstieg von der Hinteren Alpe zum Spätengundrücken. Der steile Standort ist nordexponiert und entsprechend kühl und eher flachgründig mit teils anstehendem Gestein. Ehemals beweideter, aktuell unbeweideter Standort mit schnell verlaufender Sukzession in Richtung Grünerlengebüsch.

V24

Grünerlensukzession (10,2835°, 47,3186°; 1755 m, Inklination 30°, Exposition 300°), nahe von V22 und V23 mit am weitesten fortgeschrittener Sukzession.

V25

Unbeweideter Referenzstandort am Südwesthang des Spätengundkopfs, Borstgrasrasen (10,28475°, 47,31861°;1780 m, Inklination 30°, Exposition 210°). Die Fläche liegt nahe V10 und ist ebenfalls ehemals wohl nur selten von Schafen beweidet worden.

V26

Unbeweideter Referenzstandort am Südwesthang des Spätengundkopfs, Blaugras-Horstseggenhalde (10,28531°, 47,31784°; 1768 m, Inklination 42°, Exposition 210°). Nahe V10 und V25 gelegen und ebenfalls ehemals wohl nur selten von Schafen beweidet. Aufgrund der Steilheit sind hier teilweise Bodenanrisse vorhanden und Blaiken schließen an die Fläche an. Aktuell nicht beweidet.

X01

Gratnaher Standort am Schmalhorn (10,28842°, 47,32999°; 1884 m, Inklination 25°, Exposition 250°), nahe und ähnlich V05, ebenfalls dicht mit Deschampsia cespitosa bewachsen, auch Vorkommen von Poa supina. Aktuell beweidet.

X03

Nardetum unterhalb des Spätengundkopfs (10,28703°, 47,31838°; 1896 m, Inklination 33°, Exposition 270°). X03 ist das höchst gelegene untersuchte Nardetum und sollte mit X04 und X05 ein Höhentransekt aktuell unbeweideter Standorte bilden.

X04

Gratnaher Standort (10,288736°, 47,318522°; 1980 m, Inklination 32°, Exposition 280°) wenige Meter unterhalb X05. Durch die Schafbeweidung humus- und nährstoffreich und sehr wüchsig und reich an Deschampsia cespitosa. Ab 2006 jeweils für wenige Tage der Rinderbeweidung ausgesetzt.

X05

Gratstandort am Gipfel des Spätengundkopfs (10,28908°, 47,31859°; 1993 m, Inklination 9°, Exposition 250°) mit geringerer Dominanz von Poa supina und Deschampsia cespitosa, aber aufgrund der ehemaligen Nutzung (Schafläger) humus- und nährstoffreich und sehr wüchsig. Krautige Pflanzen wie Alpenampfer oder Blauer Eisenhut geben der Fläche im Herbst den Charakter einer Hochstaudenflur. Ab 2006 war ein Teil des Standorts jeweils für wenige Tage der Rinderbeweidung ausgesetzt.

X06

Nardetum am Westhang des Spätengundrückens (10,28466°, 47,32048°; 1754 m, Inklination 32°, Exposition 295°), im südlichen Bereich der Alpe an einem stark begangenen Viehsteig von der Hinteren Alpe zum Spätengundrücken. Ehemals und aktuell beweidet.

X07

Nardetum am Westhang des Spätengundrückens (10,28716°, 47,32531°; 1781 m, Inklination 39°, Exposition 265°), steiler Standort, ehemals beweidet, aktuell unbeweidet. In der Nähe des Standorts sind einige Blaiken, 2005 kam es zu einer kleinen Rutschung oberhalb und nördlich der Fläche.

X08

Nardetum am Westhang des Spätengundrückens (10,28709°, 47,32618°; 1786 m, Inklination 35°, Exposition 260°), aktuell beweideter Vergleichsstandort zum benachbarten X07.

X09

Nardetum am Westhang des Schmalhorns (10,28698°, 47,32852°; 1798 m, Inklination 37°, Exposition 255°), steiler unbeweideter Vergleichsstandort zu den nahe darunter liegenden V06 und V08.

X10

Gratnaher Standort am Spätengundrücken (10,28778°, 47,32028°; 1911 m, Inklination 28°, Exposition 275°) wenige Meter unterhalb des Grates gelegen. Die Fläche ist durch die Schafe stark verändert und von Deschampsia cespitosa dominiert. Aktuell relativ intensiv beweidet.

X11

Milchkrautweide-Standort am Nordwesthang des Spätengundrückens mit potenzieller Grünerlensukzession (10,28357°, 47,31875°; 1751 m, Inklination 34°, Exposition 300°), die im Vergleich zum oberhalb liegenden V23 durch die aktuelle Beweidung und Weidepflege (Schwenden) verhindert wurde. Im Frühjahr waren nach der Ausaperung ab 2004 starke Schneeeinwirkungen sichtbar (offener Boden, abgerutschte, planierte Bereiche).

X12

Gratstandort am Schmalhorn an der nördlichen Grenze des Weidegebiets (10,28834°, 47,33056°; 1899 m, Inklination 16°, Exposition 195°). Ehemals und aktuell beweidet.

X13

Standort in altem, dichten Grünerlengebüsch (10,28575°, 47,324825°; 1750 m, Inklination 38°, Exposition 320°) mit lückigem Unterwuchs (Adlerfarn dominierend), sehr feucht und durch die Nordausrichtung und die starke Beschattung der im Mittel kühlste Standort.

X14

Fichtenwald-Standort (10,28117°, 47,32402°; 1565 m, Inklination 24°, Exposition 270°) im westlichen Fichtenwaldgürtel nahe am Viehweg von der Hinteren zur Vorderen Alpe, mit geringer Baumdeckung, und daher üppiger Krautschicht, aktuell (recht selten) beweidet bzw. begangen.

X15

Fichtenwald-Standort (10,28092°, 47,32423°; 1550 m, Inklination 34°, Exposition 285°) einige Meter unterhalb von X14 und durch die Entfernung vom Weg, die Steilheit und dem Fehlen einer Krautschicht durch dichten Kronenschluss noch weniger von den Rindern frequentiert.

X16

Blaike am Westhang des Spätengundrückens (10,28669°, 47,32525°; 1753 m, Inklination 36°, Exposition 275°) unterhalb X07 und ebenfalls unbeweidet. Obwohl es sich um eine kleine Blaike handelt, war kein Zuwachsen der Fläche beobachtbar.

X17

tief gelegener Kalkrasenstandort (Seslerion) mit Latschenbestand im untersten Bereich im Norden der Alpe (10,28116°, 47,32734°; 1434 m, Inklination 24°, Exposition 245°), flachgründiger Standort auf teils anstehendem Dolomit. Aktuell unbeweidet.

X17a

Zwergstrauchreiches Nardetum am Westhang des Spätengundrückens (10,28462°, 47,32502°; 1803 m) in der Umgebung einer kleinen Fichtengruppe, beweidet.

X18

tief gelegener Kalkrasenstandort (Seslerion) mit Latschenbestand (10,28141°, 47,32764°; 1476 m, Inklination 31°, Exposition 270°), nahe und ähnlich X17, aber etwas steiler und weniger südexponiert und im Untersuchungszeitraum (allerdings sporadisch) beweidet.

X19

tief gelegener Fettweide-Standort (10,28266°, 47,32853°; 1631 m, Inklination 17°, Exposition 265°) im Norden der Alpe. Die relativ ebene, feuchte Fläche wurde als Schafläger genutzt und auch aktuell beweidet.

X20

Nardetum am Westhang des Spätengundkopfs (10,28025°, 47,32342°; 1720 m, Inklination 25°, Exposition 300°), relativ flacher und feuchter Standort mit geringer Einstrahlung aufgrund der Exposition. Ehemals eher extensiv, aktuell dagegen eher relativ häufig und intensiver durch Rinder beweidet.

X21

Gratstandort oberhalb (südlich) des Spätengundkopfs (10,289086°, 47,31733°; 1990 m, Inklination 5°, Exposition 280°). Ehemalige Lägerfläche, teils dicht von Poa supina Rasen oder Deschampsia cespitosa und anderen wüchsigen Arten bewachsen. Während des Untersuchungszeitraums nicht beweidet.

X22

Grünerlensukzession am Westhang des Spätengundrückens (10,28625°, 47,32517°; 1720 m, Inklination 35°, Exposition 300°). Beginnende Grünerlensukzession, durch Rutschungen mit hohem Offenbodenanteil, aktuell beweidet.

X23

Grünerlensukzession am Westhang des Spätengundrückens (10,28158°, 47,31944°; 1596 m, Inklination 37°, Exposition 280°). Fortgeschrittenere Grünerlensukzession im tiefer gelegenen Bereich der Alpe, aktuell unbeweidet.

Vergleichsstandorte außerhalb der Einödsberg-Alpe

WG Wildengundkopf

Der höhere Wildengundkopf (Gipfel 2238 m) schließt sich unmittelbar südlich an den Spätengundkopf an und besteht noch aus Gesteinen der Allgäuschichten.

WG01

Gratnaher, aber nicht unmittelbar unterhalb des Grates gelegener Standort (10,29247°; 47,31118°, 2207 m) an der westexponierten Flanke etwas südlich des Wildengundkopfes. Die einem Nardion zuzurechnende Vegetation zeigt Arten, die auf Störung durch Schafbeweidung hinweisen, z.B. Brennnessel.

WG02

Nardion im Trettachvorfeld (10,2939°, 47,30968°; 2212 m) auf einer Verebnung zwischen Wildengundkopf und Trettachspitze, wo Allgäuschichten und Hauptdolomit aufeinander treffen, am Standort selbst dominieren aber noch Gesteine und Boden der Allgäuschichten.

AS Älpelesattel

Der Älpelesattel befindet sich zwischen Rauheck und Höfats etwa 6 km nordöstlich (Luftlinie) vom Spätengundkopf und damit der Alpe Einödsberg. Der Sattel ist (bereits seit längerem) unbeweidet, die Flanken werden allerdings von der Käseralpe und der Dietersbach-Alpe beweidet. Geologisch ist der Älpelesattel – wie alle Referenzgebiete – ebenfalls von Allgäuschichten geprägt.

AS01

Gratnaher Standort (10,35711°, 47,35667°; 1788 m), humusreich und stark wüchsig.            

AS02

Nardetum am Westhang (10,35728°, 47,35686°; 1805 m), in Gratnähe, recht wüchsig. In der Umgebung kommen dichte Grünerlengebüsche vor.

AS03

Gratstandort (10,357056°, 47,356806°; 1797 m) nahe AS01.                                 

AS04

Nardetum am Westhang (10,35622°, 47,35764°; 1805 m), in Gratnähe, aber stärker südexponiert als AS02, weniger wüchsig, dichterer Bewuchs mit Borstgras.

BG Berggächtle

Die Standorte liegen am Grat zwischen Berggächtle und Giebel, ca. 13 km (Luftlinie) nordöstlich vom Spätengundkopf. Aufgrund des extrem steilen Anstieges ist die Fläche niemals beweidet worden, von einer ehemaligen Nutzung durch Mahd ist auszugehen. Geologie und Exposition sind mit der Alpe Einödsberg gut vergleichbar.

BG01

Gratstandort mit primären Gratrasen (Elynetum) (10,39353°, 47,40578°; 1941 m).                                                                                

BG02

Gratnaher Standort in der Nähe von BG01 (10,39347°, 47,40567°; 1938 m), im unteren Bereich bereits relativ steil nach Osten abfallend.

SL Söllereck

Im Fellhornmassiv, ca. 6 km (Luftlinie) nordwestlich der Alpe Einödsberg liegend. Der Grat am Söllereck fällt ebenfalls extrem steil ab und ist daher nie beweidet worden.

SL01

Gratstandort (10,23283°; 47,36186°, 1940 m), mit dicker Humusauflage, sehr wüchsig.                                                                       

 

SL02

Gratnaher Standort (10,2328°, 47,3617°, 1939 m), steil und südostexponiert, Aveno-Nardetum.